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Mittwoch, 8. Januar 2014
Phantomias
kleiner-tod, 13:05h
Es begann alles damit, dass ich mir ein muttersicheres Versteck für meine Ferkelfotos suchen musste. Denn schon als Schüler war mir klar, mein Zimmer ist vor plötzlichen Putzattacken meiner Ma nicht sicher und in meiner Abwesenheit könnten Peinlichkeiten entdeckt werden, die ich unbedingt von meiner Ma fernhalten wollte.
Eine große Sammlung "Lustiger Taschenbücher", die teilweise in Kartons im Keller verstaut werden mussten, erschien mir das richtige Versteck für meine Fotos, die ich in einem Bildermäppchen steckte. Diese mit viel Mühe und Körpereinsatz gefertigen Selbstportaits zeigten die Höhepunkte meiner sexuellen Selbstentdeckung. Ein doppeltes Donald Duck-Buch "Phantomias schlägt wieder zu!"opfterte ich, indem ich die Blätter in der Mitte um ein Drittel herrausschnitt und diese an den Buchenden zusammenklebte, sodass innig eine Tasche entstand, die bei einfachem Herausnehmen meine Fotos noch nicht herausfallen ließ.
So schlummerte die Kiste jahrelang im Keller und als ich bereits mit meiner Freundin in einer eigenen Wohnung zusammen lebte, erschien mir das dortige Versteck immer noch besser, als in der Nähe meiner Freundin. Da ich meiner Ma aber immer versprach, die unzähligen Bücher und Comics aus ihrem Keller zu entfernen, um alles auf dem Flohmarkt zu verramschen, hatte meine Ma keine Bedenken, alles unserer Nachbarstochter mitzugeben, von der sie wusste, dass sie mit ihrer Freundin auf dem Flohmarkt verkaufen wollte. Über deren Mutter wurde vereinbart, dass sie die Hälfte des Verkaufpreises behalten konnte.
Da ich zu dieser Zeit im Ausland im Urlaub war, erfuhr ich erst davon, als ich wieder daheim war.
Es gingen weitere zwei Wochen ins Land, als eine Facebookanfrage von der Nachbarstochter Jenny kam. Natürlich beantwortete ich diese positiv und fragte auch, ob sie alles verkaufen konnte. Meine Hoffnung war, dass sie vielleicht die ganze Kiste an einen Typen verkauft hatte und sich so meine Spur zu den Fotos verlor.
Sie sagte mir, fast allessei an einen Sammler gegangen, nur ihre Freundin Kerstin liebt die Phantomias-Geschichten, die hat sie sich zuvor herausgesucht.
Nun wusste ich, dies war eine klare Anspielung auf ihren Fund und sie konnte sich sogar als unwissend ausgeben. Ich überlegte nicht lange und erklärte ihr, dass meine Ma die Sammlung ohne meine Zustimmung herausgegeben hatte, mir diese Geschichten von Phantomias auch die liebsten waren und ob ich die Bände von Kerstin zurückkaufen könnte. Jenny versprach, Kerstin zu fragen und ob Kerstin meine Telefonnummer haben könnte, die ich dann auch herausgab.
Kerstin rief mich einen Tag später an und erklärte sich zur Rückgabe bereit, sie könne noch Taschengeld für die Mallorca-Reise mit Jenny gebrauchen und für 500 € hätte ich alle Bände mit "Inhalt" wieder.
Obwohl es viel Geld war, zahlte ich den Betrag an die beiden und ich erhielt meine Sachen zurück.
Eine große Sammlung "Lustiger Taschenbücher", die teilweise in Kartons im Keller verstaut werden mussten, erschien mir das richtige Versteck für meine Fotos, die ich in einem Bildermäppchen steckte. Diese mit viel Mühe und Körpereinsatz gefertigen Selbstportaits zeigten die Höhepunkte meiner sexuellen Selbstentdeckung. Ein doppeltes Donald Duck-Buch "Phantomias schlägt wieder zu!"opfterte ich, indem ich die Blätter in der Mitte um ein Drittel herrausschnitt und diese an den Buchenden zusammenklebte, sodass innig eine Tasche entstand, die bei einfachem Herausnehmen meine Fotos noch nicht herausfallen ließ.
So schlummerte die Kiste jahrelang im Keller und als ich bereits mit meiner Freundin in einer eigenen Wohnung zusammen lebte, erschien mir das dortige Versteck immer noch besser, als in der Nähe meiner Freundin. Da ich meiner Ma aber immer versprach, die unzähligen Bücher und Comics aus ihrem Keller zu entfernen, um alles auf dem Flohmarkt zu verramschen, hatte meine Ma keine Bedenken, alles unserer Nachbarstochter mitzugeben, von der sie wusste, dass sie mit ihrer Freundin auf dem Flohmarkt verkaufen wollte. Über deren Mutter wurde vereinbart, dass sie die Hälfte des Verkaufpreises behalten konnte.
Da ich zu dieser Zeit im Ausland im Urlaub war, erfuhr ich erst davon, als ich wieder daheim war.
Es gingen weitere zwei Wochen ins Land, als eine Facebookanfrage von der Nachbarstochter Jenny kam. Natürlich beantwortete ich diese positiv und fragte auch, ob sie alles verkaufen konnte. Meine Hoffnung war, dass sie vielleicht die ganze Kiste an einen Typen verkauft hatte und sich so meine Spur zu den Fotos verlor.
Sie sagte mir, fast allessei an einen Sammler gegangen, nur ihre Freundin Kerstin liebt die Phantomias-Geschichten, die hat sie sich zuvor herausgesucht.
Nun wusste ich, dies war eine klare Anspielung auf ihren Fund und sie konnte sich sogar als unwissend ausgeben. Ich überlegte nicht lange und erklärte ihr, dass meine Ma die Sammlung ohne meine Zustimmung herausgegeben hatte, mir diese Geschichten von Phantomias auch die liebsten waren und ob ich die Bände von Kerstin zurückkaufen könnte. Jenny versprach, Kerstin zu fragen und ob Kerstin meine Telefonnummer haben könnte, die ich dann auch herausgab.
Kerstin rief mich einen Tag später an und erklärte sich zur Rückgabe bereit, sie könne noch Taschengeld für die Mallorca-Reise mit Jenny gebrauchen und für 500 € hätte ich alle Bände mit "Inhalt" wieder.
Obwohl es viel Geld war, zahlte ich den Betrag an die beiden und ich erhielt meine Sachen zurück.
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