Freitag, 31. Januar 2014
Balkonien
Es begann alles damit, dass ich eines warmen Tages auf dem Balkon saß, der trotz seiner Paterre-Lage nicht direkt eingesehen werden konnte. Hinter unserem Mietshaus führte ein Trampelpfad auf ein Feld, auf dem gerne Hunde ausgeführt wurden. Solche Dinge für meine Zwecke im Sinn bemerkte ich links neben uns in der ersten Etage Mutter und Tochter (in meinem Alter, damals so 20) an der Balkonbrüstung gelehnt stehend in einer Unterhaltung. Ich schob nun meinen Stuhl so, dass ich meine nackten Beine soweit Richtung Balkonbrüstung schob, dass sie meine Füße bis zur Wade sehen konnten, wenn sie in meine Richtung blicken würden. Dies an sich war ja noch nichts Spannendes, aber ich ließ auch meinen Slip bis zu den Knöcheln herunter.
Diese "Einstellung" würde unweigerlich zu einem Kopfkino führen, was dann auch der Wirklichkeit entsprach. Rhythmische Bewegungen des rechten Fußes waren dann der vorletzte Beweis.
Als ich wahrnahm, wie plötzlich ihr Gespräch endete und in ein leises Kichern wechselte, ließ ich auch nicht mehr lange auf mich warten und verkrampfte absichtlich übertrieben meine Zehen. Dann hielt ich entspannt und dennoch aufgeregt meine Füße fast 4-5 Minuten still und hörte oben ein leises "fertig" und Gelächter.

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