Freitag, 14. Februar 2014
Teil V: Bürosklave
Es begann alles damit, dass Stefanie und Judith auch im Büro die Masken fallen lassen wollten, um mich noch besser abzuschöpfen.

Zur Einleitung ließen sie "candysweet" eine letzte E-Mail an mich schreiben:

"Hallo Andy,
es tut mir furchtbar leid, aber die Sache wächst mir über den Kopf! Aus einem feucht-fröhlichen Abend bei Judith wurde etwas, dass ich nun nicht mehr in der Hand habe und auch nicht mehr haben will. Habe mich in angetrunkener Laune gegenüber Judith dazu hinreissen lassen, Dein Selbstportrait im Büro zu zeigen. Danach wollte sie alles wissen und nachdem sie auch Stefanie angerufen hatte, waren sich beide einig, es Dich spüren zu lassen. Da ich die Sache nicht mit denen zu dritt machen werde, weil ich nicht weiß, wie weit die gehen wollen, bin ich an dieser Stelle raus.
Ich werde dir nichts mehr liefern und du brauchst mir bitte auch nicht mehr zu schreiben. Alles was ich über dich habe, habe ich Judith gegeben, sie wird sicherlich am Montag auf dich zukommen. Sei gewarnt.
Sei mir nicht böse, ich konnte das nicht verhindern.
Mach das Beste aus der Situation, cs"

Mit dieser Warnung wusste ich nun, dass Stefanie und Judith ihren Spaß im Büro haben wollten und
mein anfänglich grob gestrickter Plan wurde ein feines Netz, in dem ich mich nun verfangen hatte.

Montag fragte Judith mich, ob ich nicht für uns alle etwas vom Grill holen könnte, sie hätten dann auch eine Überraschung für mich. Ich gab mich erstaunt und willigte ein, nahm deren Bestellung auf und kam dann mit unserem Essen zurück.

Wir waren alleine und sie sagten dann, es gäbe mehrere Überraschungen. Die eine wäre, ich müsste sie beide zum Essen einladen, die wichtigere, sie hätten alle Infos über mich von candysweet. Wie ich das fände. Ich spielte den Geschockten, obwohl ich wusste, dass sie wussten, dass ich es weiß. Das war schon paradox. Nachdem ich eine bedeutungsvolle Pause abgewartet hatte, fragte ich in ihre grinsenden Gesichter, was sie mit diesem Wissen nun zu tun gedenken.

Sie erklärten, dass diese für mich hochpeinlichen Fotos und Filme bei ihnen gut unter Verschluss seinen und wenn ich gelegentlich ihren Wünschen nachkäme, dass auch so bliebe. Ich fragte sie auf den Kopf zu, ob es eine Erpressung sei. Sie meinten, das sei ein hartes Wort doch inhaltlich fast richtig. Sie würden mich auch mit Wäsche belohnen.

Nun fragte ich sie, was sie von mir erwarten. Da drucksten sie etwas rum. Für die Wäsche immer 50 € an jede, dafür jede Woche eine Lieferung. 2 mal die Woche was von der Pommesbude oder vom Chinamann und dann beschrieben sie noch Tätigkeiten im Büro, die ich übernehmen könnte, was eigentlich in deren Bereich fiel. Weiterhin Tagebuch führen und regelmäßig Fotos und Filme abliefern. Das wäre es für den Anfang.

Daheim erst erkannte ich das Ausmaß! 4 x im Monat 100€ plus 200 € an Essen. Das Vergnügen würde mich vom Start weg 600€ jeden Monat kosten.

Candysweet schrieb ich nicht mehr zurück

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