Montag, 6. Januar 2014
Der Folgetag
Es begann alles damit, dass ich am folgenden Tag bei Frau Schubert anrief und folgendes Gespräch führte:
"Guten Morgen, Frau Schubert, es ist mir etwas unangenehm, aber da es mich die Nacht nicht schlafen ließ, muss ich Sie fragen. Gestern Nachmittag fand ich unsere Post auf dem Tisch und als ich von der Arbeit kam, lag sie dort noch nicht. Wann haben Sie die Post reingebracht?"
"Andy, das weiß ich nicht so genau, schaute nicht auf die Uhr, aber es war kurz nachdem ich um vier Uhr nach Hause kam, vielleicht halb fünf. Wieso fragst Du?"
"Weil ich befürchte, es muss mir peinlich sein und ich müsste mich entschuldigen."

Variante 1
"Du musst Dich nicht entschuldigen, hast das Klingeln nicht gehört und ich wollte auch nicht weiter dabei stören. Mach Dir keinen Kopp, ist ja alles ganz natürlich."

Variante 2
"Du warst wohl nicht da, da habe ich alles schnell auf den Tisch gelegt und bin dann sofort wieder weg. Weiß nicht, warum Du Dich entschuldigen willst."

Variante 3
"Ich sage Dir nur eins, so möchte ich Dich nicht wieder vorfinden! Aber da reden wir noch einmal drüber, wenn Deinen Mutter wieder hier ist. In der Zwischenzeit lass bitte Deine Schuhe vor der Wohnungstür stehen, damit ich weiß, dass Du da bist."

Variante 4
"Mach' Dir keine Sorgen, das bleibt unter uns. Ich fand das jetzt nicht schlimm, aber wenn es Dir peinlich ist, habe ich dafür Verständnis. Damit ich demnächst weiß, was Du da drinnen treibst, kannst Du ja die Schuhe mit den Schuhspitzen zum Hausflur auf der Fussmatte stehen lassen, dann weiß ich, ich darf nicht reinkommen. Stellst Du sie anders herum auf die Matte, komme ich rein. Du darfst in Deiner Wohnung machen, was Du willst. Sollte es Dich gar nicht stören, wenn ich Dich dabei sehe, dann ist auch alles okay, denn mich stört es nicht, wenn ich Dich dabei vorfinde."

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